Narben und Schonhaltung

Entzündungsbedingte Verklebungen blockieren den natürlichen Fluss und schränken gesunde Körperfunktionen ein. Störungen im Systemkreislauf können sich unter anderem äussern als Verspannungen der Muskulatur, Sensibilitätsstörung der Nerven, verzögerte Heilungsprozesse, eingeschränkte Blutzirkulation, Abwehrschwäche, Ödembildung durch Lymphstau, eingeschränkte Organtätigkeit, unregelmäßige Verdauung, Demineralisierung der Knochen, Überlastung der Bandscheiben, Hautprobleme, frühzeitiger Verschleiß von Knorpelgewebe.

Alles ist mit allem verbunden

Bindegewebsketten durchziehen den menschlichen Körper und verbinden die einzelnen
Körperteile miteinander. Besteht beispielsweise am Fuss eine entzündungsbedingte Verklebung,
weil der grosse Zeh vor zwanzig Jahren gebrochen war, mangelt es in diesem Bereich an der
vollen Beweglichkeit. Der Mensch kann beim Gehen nicht abrollen und kompensiert mit einer
Rumpfdrehung die mangelnde Streckbewegung des grossen Zehs. Die aufgerichtete
Fortbewegung ist nicht mehr möglich. Wer denkt schon bei akutem Schulterschmerz an eine
Lappalie von vor 20 Jahren? Eine Fehlhaltung führt zu diversen direkten und indirekten
Beschwerden, welche räumlich nicht im Zusammenhang mit der alten Narbe zu stehen scheinen.

Narben und ihre direkten und indirekten Beschwerden…
Beschwerden

Die drei Basisbewegungen

Die aufrechte Haltung ist die wirtschaftlichste. Für sie benötigt unser Körper den geringsten Kraftaufwand. Sie kann aber nicht willentlich eingenommen werden, wenn entzündungsbedingte Verklebungen die Beweglichkeit einschränken. Die aktive Haltung setzt immer eine maximale passive Beweglichkeit voraus. Die folgenden drei Basisbewegungen sind Schnelltests zur Diagnostik und zeigen an, in welchen Körperregionen Fixierungen bestehen können.

Die drei Basisbewegungen dienen der umfassenden Bindegewebsdiagnostik:

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